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Nachrichten - Umwelt
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 30. Juli 2010 um 19:24 Uhr

Atomkraft in Schleswig-Holstein

Kraftwerke sind marode und alt

Die Fraktion Die Linke im Schleswig-Holsteinischen Landtag erneuert ihre Forderung nach einer endgültigen und sofortigen Abkehr von der Atomkraft. 

Atomkraftwerk(Schleswig-Holsatein) - Die schleswig-holsteinische Linke erneuert ihre Forderung nach einer endgültigen und sofortigen Abkehr von der Atomkraft, hin zu einem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien.

Hintergrund der Forderung ist die laufende Atomdebatte. „Die Mehrheit der Bevölkerung ist für die Beibehaltung des Atomausstieges und sogar für dessen Beschleunigung. Statt über Laufzeitverlängerung, Brennelementesteuer und Öko-Abgaben mit der Atomindustrie zu diskutieren, sollten sich die regierenden Parteien lieber auf die Planung und Finanzierung des Ausstiegs aus der Atomkraft konzentrieren und die erneuerbaren Energien fördern“, so Ranka Prante, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke. „In Anbetracht der großen Gefahren, die von den schleswig-holsteinischen Pannenreaktoren ausgehen, ist diese Diskussion als geradezu fahrlässiges Verhalten gegenüber der Bevölkerung zu sehen. Zudem grenzen die Beiträge der Atomindustrie schon an Erpressung, wenn im Falle einer „nur kurzen“ Laufzeitverlängerung mit Personalabbau und Klagen gedroht wird“, so Prante weiter.
 „Unsere Atomkraftwerke sind marode und alt und nicht ausreichend vor Flugzeugabstürzen geschützt - sie müssen sofort stillgelegt werden, eine Verlängerung der Laufzeiten auch nur in Erwägung zu ziehen, ist der absolute Wahnsinn!“

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Juli 2010 um 19:51 Uhr
 

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